Von Dunkelheit ernährt

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Von Dunkelheit ernährt,

Viele Jahre deines Lebens

In ihrem Denken eingesperrt,

In ihren Mustern tief verwurzelt.

Der Freiheit Sturm

Dir alles nimmt,

Die Mauern deiner Lügen bricht,

Den Entwurf deines Lebens auseinander nimmt.

Nichts gesehen,

Nicht gelebt,

Ihnen niemals vergeben.

Süße Trauer friss mich auf

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Süße Trauer friss mich auf,

Nimm alles von mir weg;

Eine dunkle Bedrohung für sie,

Doch Freiheit du bringst.

Mach das Leben zu einer bloßen Hülle,

Betäube mich.

Raub mein Empfinden,

Lass das schlafend‘ Dasein langsam schwinden,

Bis alles vorüber ist.

Lass die Tränen das schmutzig‘ Grau

Aus meinem trüben Alltag waschen,

Lass mich in meinen Schmerzen baden,

Untertauchen in die Dunkelheit,

Wiederkehren zu einer and’ren Zeit.

Sehnsucht

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Sehnsucht

Nach etwas,

Was nie gewesen.

Wir, die niemals lebten,

Erfüllen


Bilder,

Die sie

Von uns gezeichnet.

Eig’ne Träume nicht gelebt,

Verdrängt.


Überhaupt

Keine Ahnung,

Wer man ist,

Zu lange von anderen

Gelebt.

Dasein eingezäunt

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Dasein eingezäunt,

Ein Leben an der Leine,

Anderen gehorcht.


Niemals frei gelebt,

Niemals auch frei gewesen,

Um zu gefallen.


Zu spät aufgewacht,

Das wahre Ich verborgen,

Gefühle verdrängt.

Gehen im Nebel

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Gehen im Nebel,

Der nächste Schritt unbekannt.

Ein Wandeln im Jetzt,

Die Zukunft verdeckt,

Alles unberechenbar,

Im Trüben leben.

Zukunft fortgespült

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Zukunft fortgespült;

Veränderungen verdrängt,

Handeln unbequem.

Vergangenheit

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Vergangenheit,

Ein Schatten,

Der die Sonne bannt.

Kein Licht im inn’ren

Düsterland.

Die Zeit zu Eis gefroren,

Alte Ängste aufgehoben,

Hat sich nichts bewegt.

Festgehalten

In den Gedanken

Fügst du dich fremden Schranken.

Vorbei, verloren

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Vorbei, verloren;

Nichts ist, wie es einmal war;

Nichts wird so werden

Wie die Zeit davor.

Ein Sturm fegt über die Welt;

Traum für Traum gefällt.

Vampir

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Vampir,

Uns’re Freude

Saugst du aus,

Bringst Unfrieden ins Haus.

Undankbar

Wesen;

Kein Dank.

Nur dich selbst

Siehst du im Mittelpunkt.

Nicht

Anpassungsfähig;

Du erdrückst

Unser aller Dasein,

Stets den Streit gesucht.

Fluch.